Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.
Über uns

 

Wir leben im wunderschönen Bayerwald, im Dreilandkreiseck Straubing-Bogen, Cham und Regen, auf einem ehemaligen Bauernhof mit einigen Katzen, Hühnern, Enten, Pferden, den Protagonisten dieser Seite, Éowyn, Crockett, Abhisheka, Gloria, Honey, Cailleach, Ceana , wechselnden Pflegehunden und leider mittlerweile ohne unseren heimlichen Star:

Labrador-Doggen-Mix Higgins (November 2002 - Februar 2013)

Higgins war unser erster gemeinsamer Hund, er war absoluter Kinderkumpel, Katzenpapa, Hühnerhirte und Balljunkie (ja, vor 11 Jahren war das noch etwas worauf man sehr stolz war - "Unkaputtbar" ist das, was Besucher über ihn sagten).

Sogar Hundephobiker vergaßen nach 5 minütiger Dauerbelagerung (mit vollgesabbertem Ball im Maul kann einfach niemand widerstehen) - ihre Scheu vor unserem schwarzen Riesen (43kg whippettrainierter Muskelmasse).

Higgins war im Grunde "Schuld" dran, dass wir auf den Whippet kamen ...

Leider mussten wir Higgins 6 Tage nach der Geburt der B-Wurf Kinder gehen lassen.

Er - der IMMER fressen wollte - hat nichts mehr zu sich genommen außer Unmengen an Wasser, die er dann wieder erbrochen hat.

Es war nur noch eine Qual für ihn und er ist friedlich im Kreise seiner Freunde entschlafen.

Éowyn hat ihn als Letzte verlassen, sie lag lange bei mir an Higgins geschmiegt und ging dann zurück zu ihren Welpen. Es ist immernoch seltsam ohne unseren Großen...

 

Wir nannten ihn liebevoll Whippetwärmer und Bodyguard, hier der Grund


Den Hasen machen für die Windigen - ein Versuch ...

 

 


Higgins - ein beeindruckender Hund

 

Was unterscheidet uns von anderen Züchtern?

Wir leben MIT unseren Hunden, d.h. unser komplettes Rudel ist rund um die Uhr in unseren Wohnräumen und damit bei uns. Dies geht natürlich nur, wenn das Rudel harmoniert.

Ein Hund ist ein hochentwickelter Begleiter des Menschen, ihn fernab seines menschlichen Rudels zu "verwahren", ist in unseren Augen nicht artgerecht. Deshalb lehnen wir jegliche Form der Zwingerhaltung separat vom Menschen ab.

Natürlich müssen wir auch unser Rudel zu bestimmten Zeiten trennen, nämlich wenn eine der Damen läufig ist und Crockett nicht decken soll. Dann zieht der potente Rüde während der sogenannten Stehtage zu einer befreundeten Familie, um ihm den Stress zu ersparen. Dort lebt er genau wie bei uns mit dem einzigen Unterschied, dass er noch ein bisserl mehr verwöhnt wird, als Zuhause.

Unser Rudel besteht aus Chefin Éowyn, Prinzgemahl Crockett, beider Tochter Abhisheka, Zukunftsprinzessin Gloria, Nesthäkchen Honey, Glorias Töchtern Cailleach und Ceana, und Bodeguero"onkel" Nando. Ab und an kommt ein weiterer Ratonero auf Pflege, was den Rudelfrieden nicht stört.

Unser Rudel wird auch von der werdenden Mutter nicht separiert, lediglich Ausstellungen und andere Großveranstaltungen besuchen wir in dieser Zeit nicht, um nichts "einzuschleppen" oder Unruhe in den Alltag zu bringen (vgl.WUFF 12/2013 Der Welpe kein unbeschriebenes Blatt).

Einige Tage vor dem errechneten Geburtstermin wird der Welpenbereich vorbereitet.

Wir haben kein Welpenzimmer im herkömmlichen Sinn, durch die baulichen Gegebenheiten befindet sich der Welpenbereich angrenzend an Wohnstube, Küche, Bad, den Treppenaufgang und ist offen. Somit ist die Hündin in das normale Leben integriert, ohne dem Durchgangsverkehr ausgesetzt zu sein.

Die Welpen bekommen somit vom ersten Lebenstag das normale Familienleben mit. Der Welpenbereich wird nach und nach vergrößert, bis auch die Trennung zur Wohnstube aufgehoben wird.

Wir lassen die Welpen während der kompletten Aufzucht hautnah bei uns leben, sie kommen nicht mit 4-5 Wochen in ein Welpenhaus wo sich nur gelegentlich mit ihnen beschäftigt wird.

Die Nutzung des Welpenauslaufs, bzw. der Garten steht den Welpen ausschließlich unter Aufsicht zur Verfügung. Es ist immer mindestens ein sachkundiger Mensch dabei, um Hilfestellung, Sicherheit und bei Bedarf Trost zu geben, damit negative Erfahrungen (die ohne Zweifel auch gemacht werden müssen) nicht zu traumatischen Erlebnissen werden - vergleichbar mit der Kindergartengruppe und dem Erzieher.

Unsere Welpen wachsen wie bereits erwähnt, mit den Geräuschen und Gerätschaften des täglichen Lebens auf. Sie riechen, fühlen, hören und sehen das Geschehen in Bad, Küche, Wohnstube usw.

Wir praktizieren die sogenannte Frühprägung ab dem 1. Lebenstag, da wir damit durchwegs hervorragende Erfahrungen gemacht haben. Dabei werden die Welpen speziellen Situationen "ausgesetzt" um das "Hirnwachstum" zu stimulieren (Stichwort Synapsenbildung).

Ab dem Zeitpunkt des Augenöffnens werden die Welpen mit den unterschiedlichsten Reizen konfrontiert, ohne sie zu überfordern.

Nach jeder Übung gibt es natürlich Ruhephasen, in denen das Erlebte verarbeitet wird. Behutsam aufgebaut gibt es später nicht mehr viel, was den Welpen aus der Fassung bringt.

So findet bei uns der erste Autokontakt frühzeitig im Stehenden Fahrzeug bei laufendem Motor statt. Bis der Welpe umzieht, ist ihm das Autofahren einigermaßen vertraut.

Ein "Antischrecktraining" absolvieren die Welpen bei uns ebenfalls. Dafür steht uns eine liebe Freundin zur Verfügung, die das Talent hat, scheppernde Gegenstände tatsächlich unabsichtlich zu Boden fallen zu lassen.

Den Kontakt mit Menschen in verschiedenen Formen und Geruchsnuancen, fördern wir sehr. Windhunde neigen gern zu einer Distanziertheit fremden Menschen gegenüber, wir möchten aber vertrauensvolle neugierige Hunde haben, die sich schnell an Ungewohntes anpassen sollen. In unseren Augen können nur solchermaßen gestärkte Hunde in der Hektik des Alltags "über"leben ohne Schaden an ihrer Seele zu nehmen.

Das Vertrautmachen mit anderen Tieren (Katzen, andersrassigen Hunden, Hühnern, Enten, Pferden usw.) fördern wir ebenfalls frühzeitig.

Dazu gehört auch das Einüben eines Abbruchsignals, das den Welpen im Idealfall die "verbotene Tätigkeit" einstellen lassen sollte. Dies "sitzt" bei Umzug natürlich nicht zu 100%, aber ein Innehalten sollte in jedem Fall erfolgen.

Die Körperpflege v.a. das Krallenkürzen kennen unsere Welpen ebenfalls.

Dies ist beim Whippet sehr wichtig, denn lange Krallen verändern erst allmählich das Gangbild und können letztlich zu einer Schädigung des Bewegungsapparates führen. Anfangs verwenden wir einen Clip, später dann den Dremel.

Einen Welpenspielplatz haben wir natürlich auch, wobei manche Geräte selbstredend nur dann aufgebaut werden, wenn genügend Sicherungspersonal vorhanden ist (z.B. die Wippe).

Wir üben mit unseren Welpen regelmäßig Dinge, die jeder Hund kennen und tolerieren sollte (das ruhige Stehen auf einem Tisch inkl. Maul-, Ohren-, und beim Rüden Hodenkontrolle), Ihr Tierarzt wird sich freuen.

Wir empfehlen, dies auch immer wieder zu Hause zu üben, damit dies für den Hund etwas ganz Normales bleibt, vor dem man sich nicht zu fürchten braucht. Das Halsband- und Leinentraining erfolgt genauso spielerisch. Wir üben mit den Kleinen einzeln und in der Gruppe, mit und ohne erwachsenem Vorbild.

Das Rudel hat, sofern es die Mutterhündin zulässt, schon vom Tag der Geburt an Kontakt zum Nachwuchs.

Bei unserem A-Wurf war Crockett direkt angrenzend an die Wurfkiste auf der Liege, ebenso wie diverse Katzen. Beim B-Wurf war zusätzlich Abhisheka dabei. Éowyn toleriert ihr "Untertanen" im Bewusstsein die souveräne Chefin zu sein. Erst als sich Sheka nach nicht mal 24 Studen mit in die Wurfkiste legen wollte, wurde sie von ihrer Mutter nur mit Blicken in einen respektvollen Abstand beordert. In diesem Abstand durfte sich aber jeder aufhalten.

 

Ab der 3.-4. Lebenswoche werden die Welpen für die erwachsenen Hunde zunehmend interessanter.

Es zeigen sich schnell Vorlieben auf beiden Seiten. Dann beginnt die Zeit, dass die Welpen mit in die Wohnstube zum Rudel kommen. Ab diesem Zeitpunkt lernen sie die innerartliche Kommunikation mit den Großen, die auch unterschiedliche "Reizschwellen" haben: Crockett beispielsweise lässt sich buchstäblich auf der Nase herumtanzen, während die Mädels bei zu forschem Auftreten der Welpen Abstand einfordern. So lernen die Welpen sehr früh, wie sie auf Körpersprache adäquat reagieren müssen. Ist dies im heimischen Rudel gelernt, geübt und gefestigt, kommt der nächste Schritt: gut sozialisierte Besucherhunde werden empfangen, bzw. wir besuchen die Windhundgartler.

Hier wird das Körpersprachentraining weitergeführt mit Hunden unterschiedlicher Rasse und Größe. Auf diese Art wachsen sozialkompetente Familienbegleithunde heran, die später Konflikten aus dem Weg gehen sollten.

Wie findet man nun seinen Welpen aus einem ganzen Wurf?

Zunächst einmal präsentieren wir unsere Welpen im gewohnten Umfeld, d.h. je nach Alter der Zwerge im Welpenbereich oder im Wohnzimmer. Wir bringen nicht einzelne Welpen von A nach B, da sich das Verhalten des Hundes möglicherweise ganz anders darstellt als es in Wirklichkeit ist.

Dementsprechend kommen Sie bitte nicht im feinen Sonntagsgewand zum Welpengucken, sondern in praktischer Kleidung, die auch verschmutzen darf.

Dann setzen Sie sich bitte mitten ins Getümmel und wir beobachten gemeinsam, wer sich für Sie interessiert.

Bei uns haben die Hunde, bzw. wir als deren Stimme, das letzte Wort bei der Auswahl. Um ein harmonisches Mensch-Hund-Team zu werden, kommt es in erster Linie auf die Inneren Werte an, also bitte offen bleiben was Farbe und Geschlecht betrifft und das Herz entscheiden lassen.

Die geschlechtlichen Unterschiede sind beim Whippet, was den Charakter betrifft, so minimal, es ist nicht so, dass Hündinnen per se "einfacher" oder "anhänglicher" sind als Rüden.

Unsere Welpenabgabe...

...erfolgt individuell, d.h. der Welpe der am Weitesten in der Entwicklung ist wird früher ausziehen als ein Spätzünder.

Auch wenn Martin Rütter empfiehlt Hunde mit 8 Wochen zu übernehmen: diese Aussage ist viel zu pauschal und der richtige Zeitpunkt ist von Rasse zu Rasse verschieden (z.B. ist ein Terrier schneller reif zum Umziehen), ebenso wie innerhalb eines Wurfs unterschiedlich.

 

Die Wurfabnahme erfolgt in der 8.Woche, d.h. unsere Welpen können frühestens kurz danach in ihre neue Familie wechseln.

Zudem kommt es auch immer auf den/die Menschen an, die den Welpen übernehmen. So bekommt ein engagierter whippet-, bzw. windhunderfahrener Besitzer seinen Hund früher, als ein Ersthundehalter (wobei es auch hier immer die Ausnahmen gibt, die die Regel bestätigen!), oder jemand der zwar "schon immer Hunde" hatte aber nicht weiß, wie ein Hund tickt. Somit kann die "Grundausbildung" bei uns etwas länger stattfinden und sowohl Welpe als auch künftiger Halter profitieren gleichermaßen.

Ein paar Sätze zum Jagdtrieb: JA, Whippets sind Sichtjäger, wobei unsere Hunde auch "auf Spur" gehen. Wir bemühen uns, den Welpen beizubringen, dass man nicht jedem Reiz nachgibt.

Mit entsprechendem Training ist ein Whippet durchaus ableinbar, wenn man gewisse Dinge unterlässt.

Unsere Hunde dürfen z.B. gar nicht hetzen - außer sich gegenseitig (wobei wir darauf achten, dass nicht immer derselbe Hund den "Hasen" macht). Macht man den Fehler seinen Whippet z.B. einem auffliegenden Vogel hinterher zu lassen (er kriegt den Vogel ja nicht), ist das bereits der 1.Schritt zu einem großen Problem: Jagdverhalten wirkt selbstbelohnend. Und zwar bereits dann, wenn der Hund hinter etwas Flüchtendem herrennt -ER MUSS ES NICHT BEKOMMEN!

Auch den Hund auf etwas aufmerksam zu machen "Oh, schauuuu maaaal" versetzt den Whippet bereits in den Modus das Gelände zu scannen, um bei der kleinsten sich bietenden Gelegenheit dieses tolle Gefühl - Reiz - rennen - Endorphinausschüttung - wieder erleben zu können.

 

Bei der Auswahl des potentiellen Vaters...

...verlassen wir uns nicht auf Fotos oder den Eindruck, den man auf einer Ausstellung gewinnt. Wir möchten ihn in seinem normalen Umfeld kennenlernen, um den Hund auch charakterlich ein wenig besser kennenzulernen. Wir machen einen Wurf nicht um des produzierens Willen, sondern um den Whippettyp zu erhalten, der uns gefällt und um uns gegebenenfalls etwas zu behalten.

Da wir dem VDH und damit der FCI angeschlossen sind, können wir aus einem sehr großen (weil weltweiten) Genpool einen Rüden finden, der unserer Meinung nach sowohl phänotypisch (vom Aussehen her), als auch vom Pedigree zu unseren Hündinnen passt.

Wir betreiben eine moderate Linienzucht mit gemeinsamen Ahnen frühestens in der 4.Generation. Ab und an machen wir auch einen Outcross um eine große genetische Vielfalt zu erhalten, siehe B-Wurf.

Um an die notwendigen Informationen zu kommen, können wir das Archiv  nutzen, das es uns mit wenigen Klicks ermöglicht, den Inzuchtkoeffizienten berechnen zu lassen.

 

Phänotypisch bevorzugen wir den klassischen Whippettyp mit den typischen Linien (S-Kurve), ohne massige Vorbrust (die jetzt leider schwer im Kommen ist), mit einem eleganten schmalen Kopf, gut eingesetzten Augen (keinen herausquellenden), in typischer Winkelung (mit Unterschenkeln von moderater Länge) und starkem Pigment.

 

Unsere persönliche Vorliebe ...

...für gestromte Hunde ohne große weiße Abzeichen ist nicht zu übersehen, aber: ein guter Hund hat keine Farbe und so kann es durchaus passieren, dass sich ein einfarbiger Hund, oder sogar ein Schecke in unsere Herzen schleicht.

 

Wir sind konservative (da alte) Menschen und lehnen es für uns ab, in den einschlägigen Internetportalen Verkaufsanzeigen zu schalten. Wer uns finden will, der findet uns auch ohne dhd24 oder ebay.

 

Wir legen großen Wert darauf,unsere Welpeninteressenten möglichst frühzeitig kennenzulernen, um uns eine Vorstellung von Ihnen und dem künftigen Leben "unserer Welpen" machen zu können. Dies bedeutet, dass Sie im Schlimmsten Fall 2 Jahre auf Ihren künftigen Mitbewohner warten müssen. Wir möchten natürlich auch, dass Sie die von uns gemachten Angaben "wie unsere Hunde mit uns leben" auch überprüfen können; Papier, respektive das Netz sind geduldig, und etwas mit eigenen Augen zu sehen, ist etwas ganz anderes.

Beim B-Wurf hatten wir vor dem Decktermin bereits 6 wunderbare Familien, die sich quasi "durch die Qualifikation" gearbeitet haben. Mehr Leuten haben wir nicht fest zugesagt, da man ja nicht weiß, ob und wieviele Welpen ausgebrütet werden.

 

Dafür können die Interessenten bereits ab Woche 3 die Welpen erstmals anschauen kommen. Charakterliche Grundtendenzen sind da bereits erkennbar. Auch bleibt dann viel Zeit, damit der Welpe zu seinem Menschen eine gewisse Bindung aufbauen kann; damit wird der Umzug für den Welpen weniger einschneidend sein.

Die Anschaffung eines Hundes will gut und reiflich überlegt sein und soll nicht spontan erfolgen - etwas, was "so nebenbei" angeschafft wird, wird genauso schnell beim kleinsten Problem auch wieder entsorgt - die Tierheime sind voll von solchen Tieren.

Als Züchter hat man die Verantwortung für jedes Leben, das man "produziert" hat - dies endet nicht mit der Abgabe, sondern sollte ein ganzes Whippetleben lang bestehen.

Das ist der Grund, weshalb wir so genau wie möglich hinschauen wo unsere "Kinder" einziehen, denn das sind unsere Hunde für uns: Mitbewohner auf Zeit, die wie Kinder irgendwann das ersdte Zuhause verlassen, um das Abenteuer Leben mit den neuen Menschen zu bestehen.

 


 

  

Whippets privat - Kampfkuscheln für Fortgeschrittene